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Mi, 23.01.2002

Uli, ein weiterer deutscher Trainee bei Siemens, zeigt mir heute einen der wenigen Bäcker in Suzhou, der auch Nicht-Weißbrot bäckt. Nach drei Wochen ungetoastetem Toastbrot (getoastet schmeckt es nicht) bin ich sehr dankbar für diesen Tipp.
Anschließend gehen wir zur „English Corner“ hier in Suzhou. Dabei handelt es sich um einen offenen Kreis von Chinesen, die sich regelmäßig über einer Buchhandlung treffen, um sich dort auf Englisch zu unterhalten. English Corner ist ein guter Ort für die Deutschen, die länger hier bleiben, um sich einen Chinesischlehrer zu besorgen. Da alle Chinesen hier Englisch sprechen, sind sie theoretisch auch alle in der Lage, einem Chinesisch beizubringen. Als Gegenleistung soll man ihnen meist helfen, ihr Englisch zu verbessern. Da ich aber nur noch 9 Wochen hier bin und sich Chinesischunterricht für mich nicht lohnen würde, gehe ich dort nur hin, um ein paar neue Leute kennenzulernen. Und das tue ich dann auch. Wie erwartet sind die Chinesen extrem neugierig und fragen mir Löcher in den Bauch. Allerdings erfahre ich an diesem Abend auch wieder einiges Interessantes über China und die Chinesen und lerne dabei noch ein paar nette Leute kennen.

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