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Do, 10.01.2002

Jet-Lag oder Matratze, auf jeden Fall bin ich wieder nachts wach. Nach der Arbeit gehen wir zum Badmintonspielen in eine Turnhalle der hiesigen Universität. Der Campus ist riesig; auf einer Länge von mehreren Kilometern ist hier alles dicht bebaut mit Studentenwohnheimen und Hochschuleinrichtungen. Hier müssen Zehntausende studieren. Es gibt immer mal wieder kleine Einkaufspassagen mit kleinen Lädchen, Imbissbuden, aber auch Frisöre und kleine Gaststätten. Die TFH in Berlin wäre hier wahrscheinlich sogar noch für einen Fachbereich zu klein. Zum Abendessen gehen wir direkt von der Uni zu einem Koreaner, wo André und Melanie eines ihrer vielen Abschiedsessen halten. Wir sind wieder in einem eigenen Raum, für den wir diesmal die Schuhe ausziehen müssen. Auf dem Boden liegen Kissen, auf die wir uns draufsetzen. Für die Beine ist eine große Grube unter den Tischen, so dass man im Endeffekt wie auf einer Bank sitzt, nur ohne Rückenlehne, was zu einer sehr ungesunden Rückenhaltung führt. Mit 25 DM pro Person ist das hier schon ein Luxusrestaurant, was sich auch in der Qualität der Speisen niederschlägt (was nicht heißen soll, dass es in den anderen Restaurants schlechtes Essen gibt; hier war es einfach noch besser).

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